Hunderassen von A-Z

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Hundezüchter Verzeichnis

Die Sprache des Hundes verstehen!!!
 
Der Hund benutzt seine Stimme nicht nur, um Eindringlinge zu verscheuchen, sondern auch, um sich mit Menschen und Tieren zu verständigen.
Tierforscher haben herausgefunden, daß das Bell-Repertoire des Hundes eine ganze Reihe verschiedener Tonnuancen aufzuweisen hat. Das Bellen kann eine Aufforderung zum Spielen sein, aber auch eine ernstzunehmende Drohung. Der Tierhalter muß lernen, die verschiedenen Ausdrucksnuancen, verbunden mit der Mimik und Gestik des Hundes, richtig zu interpretieren.
Viele Mißverständnisse zwischen Hund und Mensch oder auch mit anderen Tieren beruhen vor allem auf Schwierigkeiten bei der Verständigung.
Der Schwanz spielt in der Kommunikation des Hundes eine wichtige Rolle. Hängt der Schwanz lässig nach unten, ist alles in Ordnung; wedelt er schnell hin und her, signalisiert der Hund auf diese Weise seine freundliche Gesinnung. Ein zwischen die Hinterbeine geklemmter Schwanz ist ein Zeichen von Angst und Unsicherheit, während ein stolz in die Höhe ragender Schwanz gesundes Selbstbewußtsein anzeigt. Ein mit gesträubten Haaren nach hinten gestreckter Schwanz ist ein ernstzunehmendes Warnsignal. Ein Angriff kann unmittelbar bevorstehen. Der Hund benutzt auch seine Ohren, um sich zu verständigen. Sind sie seitlich gestellt, ist der Hund gut aufgelegt und entspannt. Aufgestellte Ohren signalisieren Aufmerksamkeit und Interesse. Nach hinten gelegte Ohren deuten, in Verbindung mit anderen Drohgebärden, auf eine bevorstehende Attacke hin.
Bei der Deutung der “Ohrensprache” muß man allerdings die verschiedenen Ohrformen bedenken. Hunde mit Stehohren können sich am besten so ausdrücken. Hunde mit Schlapp- oder Hängeohren haben es da nicht so leicht.
Gesträubtes Rückenhaar ist bei Hunden, ebenso wie bei Katzen, Signal für einen Angriff.
Bei allen Drohgebärden sollte bedacht werden, daß nur die wenigsten Tiere den Kampf suchen. Ziel der Drohgebärden ist es eigentlich, den Kampf zu vermeiden.
Leckt der Hund die Hand oder auch das Gesicht seines Menschen, so ist das eine Geste der Zuneigung. Legt der Hund sich auf den Rücken, ist das nicht, wie oft interpretiert, ein Zeichen der Unterwürfigkeit, sondern eine Aufforderung zum Gekraultwerden. Auch das Stupsen mit der Nase ist ein Zeichen von ausgeprägter Zuneigung.
Urinieren gehört ebenfalls zum festen Bestandteil der Sprache des Hundes. Beim Gassigehen hat er die Nase permanent am Boden gerichtet. Zahlreiche Duftbotschaften wollen aufgenommen, verstanden und auch hinterlassen werden.
Durch das Urinieren markieren die Hunde ihr Revier. Rüden heben dabei das linke oder rechte Bein, Hündinnen nehmen dazu eine hockende Stellung ein.
Wenn der Hund einem Menschen zuhört, haben bestimmte Wörter - vor allem Kommandos - für ihn eine festgelegte Bedeutung. Insgesamt aber orientiert sich der Hund vorwiegend am Tonfall. Und auch der Gesichtsausdruck der Menschen wird vom Tier wahrgenommen und interpretiert.

 

 

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