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| Schafpudel Ursprung: Deutschland Alternative Namen: Hütepudel Widerristhöhe: Rüde: 45-60cmHündin: 45-60 cm Gewicht: Rüde: 17-25 kgHündin: 17-25 kg Herkunft und Geschichte:Der Schafpudel ist eine typische Hunderasse, besser Schlag, der Hirten, er gehört zu den Altdeutschen Hütehunden. Keine Rasse im Sinne der FCI, eher eine „Funktion“, ein Hund, der umweltbedingt eine Erscheinung herausgebildet hat. Sein Verbreitungsgebiet war das „deutsche“ Tiefland, von Friesland bis Mecklenburg-Vorpommern. Seine Verwandtschaft ist über ganz Europa verbreitet: Da ist zum einen der niederländische Schapendoes, dann der PON, der Puli, der Bergamasker Hirtenhund, der Berger des Pyrenees und der Gaos d’Atura Catal. Die Verbreitung erklärt sich schnell: Für Hirten gab es nie Grenzen, Hirten zogen jahrhundertelang durch ganz Europa, und mit ihnen ihre Hunde.Noch heute werden die meisten Schafpudel beim Hütedienst an Schafen eingesetzt, doch mit dem Zurückgehen der Schafherden und gleichzeitigem Bemühen einiger Züchter, die Rasse zu erhalten, kommen in den letzten Jahren immer mehr Schafpudel auch in private Hände. Beschreibung:Für den Schafpudel gibt es keine genau festgelegten Rassemerkmale, die etwa einem FCI-Standard vergleichbar wären. Rassekennzeichen, wie sie bei der Spezial-Zuchtgemeinschaft Herdengebrauchshunde niedergelegt sind, stellen eher eine allgemeine Beschreibung dar.Im Allgemeinen ist er mittelgroß bis groß (bis 60 cm), etwas untersetzt, etwas länger als hoch. Mittellanges, leicht gewelltes Zottelhaar mit reichlich Unterwolle, schützen ihn vor den Unbilden des Wetters. Als Arbeitshund wird kein Wert auf eine spezielle Fellfarbe gelegt, alle Farben kommen vor, auch Schecken. Der kräftige, breitschädlige Kopf ist üppig behaart, so dass die kleinen Ohren in allen Ausführungen, kaum zu sehen sind. Die üppig behaarte Rute wird säbelförmig in Verlängerung der Rückenlinie getragen. Wesen:Der Schafpudel ist ein bodenständiger Hütehund, der heute noch vorwiegend als Herdengebrauchshund eingesetzt wird. Nach den Aussagen und Erzählungen von Schäfern ist er ein recht „harter Anpacker“ und bei kleineren Herden teilweise unterfordert. Er wird von den Schäfern als arbeitsfreudiger Hitzkopf beschrieben, dem nichts zuviel wird. Er ist ein intelligenter, temperamentvoller, aktiver, ausdauernder und lernwilliger Hund. Er macht alles mit und ist am liebsten überall dabei. Wenn man sich einen Schafpudel anschaffen möchte, sollte man bereit sein, viel Zeit und Phantasie für die Ausbildung aufzuwenden. Wenn er nicht als Hütehund gehalten wird, braucht er also unbedingt andere Aufgaben. Dabei eignet er sich für eine Vielzahl von Beschäftigungen, zum Beispiel Rad- oder Reitbegleithund, für Agility oder anderweitigen Turnierhundesport oder auch als Rettungs- oder Sanitätshund. |

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