Hunderassen von A-Z

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Hundezüchter Verzeichnis

Wenn es juckt !!!
 
Ektoparasiten sind alle jene Parasiten, die den Körper des Tieres von außen befallen. Dazu gehören Flöhe, Läuse, Zecken und auch Milben. Wie andere Haustiere sind auch Hunde nicht gegen Flöhe gefeit. Ein entsprechendes Spray oder ein sogenanntes Flohhalsband kann Abhilfe schaffen.
Hundeflöhe springen i, allgemeinen nicht auf einen menschlichen Wirt über. Der Mensch braucht also keine Angst vor dem Hundefloh zu haben.
Beim Sprayen ist darauf zu achten, daß die Augen des Tieres geschützt sind. Ist der Hund kein Halsband gewöhnt, kann es ziemlich schwierig sein, ihm ein Flohhalsband anzulegen. Wenn man dem Hund die Aktion als Spiel verkauft, geht es vielleicht ohne Kratzer ab.
Teppiche und Matten, Ritzen und Spalten im Fußboden sind der ideale Unterschlupf für Flöhe. Die Weibchen legen mehrere hundert Eier ab, deren Entwicklung durch Wärme beschleunigt wird. Außer vom Blut ihrer Opfer ernähren sie sich aber auch von Abfallstoffen und Staub.
Das Durchschnittsalter des flügellosen und seitlich abgeflachten Flohs, der nur 2-4 Millimeter lang wird, liegt bei 3 bis 4 Monaten. Er kann aber auch zwölf bis achtzehn Monate alt werden.
Von rund 1600 verschiedenen Floharten kommen etwa 150 in Europa vor.
Kaninchen, Hühner und Tauben sind oft von ganzen Flohpopulationen besiedelt.
Wenn Flohbefall festgestellt wird, muß auch das Lager des Hundes mit den entsprechenden Mitteln behandelt und gründlich gesäubert werden.
Flöhe können Ekzeme bei Tieren hervorrufen, was sich durch unablässiges Kratzen äußert.
 
Holzbock
Andere ungebetene Gäste sind Zecken. Der Holzbock ist in Europa die am stärksten verbreitete Zeckenart. Wegen ihrer acht Beine werden die augenlosen Zecken zu den Spinnentieren gezählt.
Zecken verankern sich mit ihrem Stech- und Saugrüssel in der Haut ihres Opfers und saugen. Innerhalb einiger Tage wird aus dem flachen Scheibchen ein erbsengroßer Sack, vollgesogen mit Blut. Das Gewicht der Zecke kann so um das Zweihundertfacje zunehmen.
Bei der Wahl ihres Wirtes sind Zecken überhaupt nicht anspruchsvoll. So können sie über einen Hund oder ein anderes Haustier ins Innere der Wohnung gelangen und dort auch den Menschen befallen. Notfalls können Zecken aber auch bis zu einem Jahr ohne Nahrung überleben. Der Kontakt mit Zecken läßt sich kaum vermeiden, denn wo Grünanlagen und Bäume sind, können sich auch Zecken befinden.
Der Holzbock kann nicht nur für Tiere, sondern auch für den Menschen gefährlich werden. Durch einen Zeckenbiß können bestimmte Viren übertragen werden, die im schlimmsten Fall Hirnhautentzündung hervorrufen. Andere Zeckenarten können Krankheiten wie beispielsweise das Fleckfieber übertragen.
Bei Zeckenbefall des Hundes muß der Mensch hilfreich einschreiten. Die Zecken, die sich in den Körper hineinbohren, müssen vorsichtig herausgedreht werden, wobei aber sorgfälltig darauf zu achten ist, daß der Kopf des Parasiten nicht in der Haut steckenbleibt. In der Haut steckengebliebene Reste können zu Entzündungen führen. In diesem Fall muß der Arzt hinzugezogen werden.
Eim wirksames Mittel gegen Zecken ist auch ein Tropfen Spiritus, Alkohol, Äther, Aceton, Salatöl oder auch Benzin auf den Körper der Zecke. Auch ein terpetingetränkter Wattebausch oder ein Stückchen Butter auf die Zecke sind bewährte Hausmittel, um den Sauger zum Loslassen zu zwingen.
 
Milben
Gegen Läuse bei Tieren wirken die alten Hausmittel wie Holzessig oder Petroleum ebenso wie chemisch-pharmazeutische Präparate.
Bei Befall mit Kleiderläusen muß die Wäsche durch auskochen sterilisiert werden.
Auch vor Milben sind Haustiere nicht sicher. Die Milben graben sich in die Haut ein und lagern dort ihre Eier ab. Der allgemeine Gesundheitszustand des Tieres kann dadurch geschädigt werden, so daß schnelles Eingreifen nötig ist. Außerdem besteht hier die Gefahr, daß auch der Mensch befallen wird.
Milben verursachen verschiedene Arten von Krätze, die teilweise sehr hartnäckig sein können. Bei Milbenbefall ist auf jeden Fall ein Tierarzt einzuschalten, der durch entsprechende Medikamente dem Tier helfen kann.
Räudemilben können auch den Menschen angreifen und zu juckender Hautröte und Pilzinfektionen führen.
Bei jedem Befall mit Ektoparasiten muß das Lager des Tieres gründlich gesäubert und desinfiziert werden.
Jungtiere und säugende Muttertiere sollten nicht mit chemischen Mitteln gegen Ektoparasiten behandelt werden.

 

 

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