Hunderassen von A-Z

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Banner 120x60

Hundezüchter Verzeichnis

Gassi !!!
 
Hunde sind sehr saubere Tiere. Sie sind daher leicht zur Stubenreinheit zu erziehen. Das eigene Schlaflager wird instinktiv saubergehalten, Ausscheidungen jeder Art werden nie in der Schlafstätte abgelassen.
Ausnahmen bilden hier allerdings schwerkranke Tiere oder Welpen, denen es nicht gelingt, schnell genug aus der (vielleicht zu hoch umrandeten) Schlafkiste herauszukommen. Fünfzehn bis zwanzig Minuten nach der Mahlzeit sollte der Welpe ins Freie geführt werden. Für die Hygieneerziehung ist es wichtig, daß diese Prozedur mit geradezu pedantischer Regelmäßigkeit durchgeführt wird. Auch ein erwachsenes Tier sollte man nicht früher ausführen, denn die Nahrung muß erst einmal verdaut werden. Das Gassigehen nach dem Essen sollte nicht in einen Gewaltmarsch ausarten. Ein wenig Auslauf im Garten oder eine gemütliche Runde um den Block reichen in diesem Fall aus. Diese Praktik sollte gleich von Anfang an durchgeführt werden und nicht erst, wenn die schlechten Angewohnheiten sich schon durchgesetzt haben.
Schon der junge Hund macht auf seinen Drang aufmerksam. Er geht unruhig auf und ab, beschnuppert alles und winselt auch unter Umständen, um sein Geschäft nicht im Wohnzimmer machen zu müssen. Dann sollte das junge Tier umgehend hochgehoben und nach draußen getragen werden. Es ist sinnvoll, wenn es sich dabei immer um dieselbe Stelle handelt. Hat das Tier sein Geschäft dort verrichtet, muß man es loben. Es ist auch sinnvoll, während der Verrichtung der Notdurft in der Nähe des jungen Tieres zu bleiben, damit es sich sicherer fühlen kann.
Wurden die Notsignale des Welpen nicht wahrgenommen und hat der Hund den Teppich mit einem kleinen Bach oder einem Häufchen verziert, sollte das Tier nicht gescholten werden. Auch die lange gepredigte Methode, das Tier mit der (empfindlichen) Nase in die Notdurft zu reiben, um ihm auf diese Weise zu zeigen, daß es das nicht dort tun darf, ist völlig nutzlos. Bestrafungen, egal in welcher Form, schüchtern den Vierbeiner nur unnötig ein. Es ist besser, dem Hund mit Verständnis und Konsequenz zu begegnen. Als lernfähiges Tier wird der Hund dann rasch verstehen, wo er seine Notdurft verrichten darf und wo nicht.
Der “Tatort” im Haus sollte stets sofort gründlich gereinigt werden. Außer dem hygienischen Aspekt ist noch zu berücksichtigen, daß der Hund sich durch den Geruch möglicherweise dazu verleiten lassen könnte, sein Geschäft wieder an der gleichen Stelle zu verrichten.
Hundekot gehört nicht auf den Bürgersteig und schon gar nicht in den Sandkasten eines Spielplatzes! Wenn der Hund sich auf den Bürgersteig hockt, um sein Geschäft zu verrichten, soll der Tierhalter ihn sanft, aber bestimmt vom Bürgersteig zurückziehen. Bei dieser Prozedur muß man systematisch vorgehen, und nach einer Weile wird der Hund sich von selbst auf der richtigen Stelle niederhocken. Beim Gassigehen wird die Geduld der Tierhalter auf die Probe gestellt. Und wenn es 50 Bäume in der Strasse gibt - jeder einzelne muß besonders gründlich beschnüffelt und untersucht werden, und erst beim letzten wird das Geschäft verrichtet.
Frei laufende Hunde, insbesondere Vertreter größerer Rassen, können bei anderen Spaziergängern Angstreaktionen hervorrufen. Diese wiederrum können die Hunde erschrecken und ungewohnt reagieren lassen. Es ist daher ratsam, beim Anblick von Spaziergängern den Hund zu sich zu rufen und eventuell auch anzuleinen.
Hat der andere Spaziergänger selbst einen Hund bei sich, sollte geprüft werden, wie die beiden Tiere reagieren. Es hat wenig Sinn, seinen Hund beim bloßen Anblick eines anderen Hundes sofort auf den Arm zu nehmen.
Viel klüger ist es, den Hunden Gelegenheit zu geben, sich kennenzulernen. “Normale” Hunde sind sich meist nach einer kurzen Beschnupperepisode freundlich gesinnt, und aus dem Fremden kann vielleicht sogar ein toller Spielkamerad werden. Ist der andere Hund eindeutig aggresiv, ist es ratsam, den eigenen Hund zu sich zu rufen und einen großen Bogen um den Aggressor zu machen.
Tierpsychologen weisen jedoch darauf hin, daß ein angeleinter Hund sich durch diese Beengung einem nicht angeleinten Tier unterlegen fühlt.
Auch wer nichts mit großartigen Dressurnummern im Sinn hat, sollte seinen Hund dennoch so erziehen, daß er gehorcht. Eine überlebenswichtige Regel ist, daß der Hund auch tatsächlich kommt, wenn er gerufen wird, und nicht den Ruf ignoriert oder gar verschwindet.

 

 

Banner_468x60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Eintragen klicken Sie hier.

Das Kopieren von Daten dieser Züchterliste ist ausdrücklich untersagt!   agb

© 2009-2010 alle-hunde.eu | Webdesign-Rentzios, D–63834 Sulzbach, Goethestr. 5, Tel: +49 (0)6028 - 995 60 73, Fax: +49 (0)6028 - 995 60 74,

http://www.alle-hunde.eu - www.webdesign-rentzios.de | Bankverbindung: Raiffeisenbank Obernburg; Kto Nr: 710 172, BLZ 79 666 548

 

Scyscraper