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Hundezüchter Verzeichnis


Deutscher Schäferhund
 
Ursprung: Deutschland
 
Alternative Namen: -
 
Widerristhöhe:
Rüde: 60-65 cm
Hündin: 55-60 cm
 
Gewicht:
Rüde: 30-40 kg
Hündin: 22-32 kg
 
Herkunft und Geschichte:
Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, aber sollten auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück. Weitere Schläge aus dem deutschen Gebiet haben sich als Altdeutsche Hütehunde erhalten.
Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen „Hektor von Linksrhein“, den er in „Horand von Grafrath“ umbenannte, der erste in Zuchtbuch des SVs eingetragene Schäferhund. Dieser und sein Bruder „Luchs von Sparwasser“ sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Schäferhündin „Mari von Grafrath“.
Im Jahre 1891 entstand ein erster Rassestandard für den Deutschen Schäferhund. Stephanitz gliederte die Rasse in drei Klassen: in rauhaarige, glatthaarige und langhaarige Hunde, die Unterschiede zu den damaligen Belgischen- und Holländischen Schäferhunden waren unerheblich. Vorausgesetzt wurden spitze Stehohren, eine gestreckte Schnauze und eine abwärts getragene, buschige Rute. Als durchschnittliche Größe wurden 50–55 Zentimeter angegeben, das Fell durfte schwarz, weiss, grau oder rotgelb sein – sowohl einfarbig als auch mit zahlreichen Abzeichen. Die Farbe weiss wurde allerdings 1933 aus dem Standard gestrichen. 1894 erregte die Rasse erstmals öffentliches Aufsehen, als fünf Exemplare auf einer Ausstellung in Dortmund auftraten.
Stephanitz verfasste außerdem das in seiner letzten Ausgabe über tausend Seiten lange kynologische Werk Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild.
Am 22. April 1899 wurde in Karlsruhe der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) gegründet, dessen erster Präsident Rittmeister Max von Stephanitz war. Von Stephanitz und sein Freund Artur Mayer suchten und schufen mit dem Deutschen Schäferhund einen Arbeitshund; der SV legte einen neuen Rassestandard fest, welcher bis heute fast unverändert gilt.
Die Angst vor einer Vermischung von Deutschen Schäferhunden und Australischen Dingos führte im Jahr 1929 dazu, dass die Regierung des Commonwealth den Import von Deutschen Schäferhunden nach Australien verbot. Dabei befürchtete man, dass die Schäferhunde (teilweise wegen des alten Namens „Elsässer Wolfshund“) ein Gefahr für Schafe wären, sich den Dingos zu sehr nähern würden und es so zur Vermischung kommen könnte. Dieses Gesetz (ursprünglich auf fünf Jahre angesetzt) wurde erst 1972 gelockert und 1974 aufgehoben.
Der Deutsche Schäferhund war seit jeher bei den Reichsführern sehr beliebt, schon Reichspräsident Hindenburg zeigte sich mit deutschen Schäferhunden.
Diese Beliebtheit brachte jedoch auch Nachteile für die Rasse mit sich: Im Ersten Weltkrieg waren 30.000 Deutsche Schäferhunde an der deutschen Front im Einsatz, von denen viele tausende Opfer des Krieges wurden.
Der Deutsche Schäferhund wurde im Dritten Reich zu einem nationalistischen Symbol vermeintlich typisch deutscher Tugenden, wie etwa Mut und Treue. Die NS-Propaganda setzte Adolf Hitler mit seiner Schäferhündin Blondi in zahlreichen Fotos in Szene. Die Instrumentalisierung der Rasse durch die Nazis reicht aber über Propaganda weit hinaus, wie beispielsweise der Einsatz von Schäferhunden in Konzentrationslagern zeigt.
Doch nicht nur bei den Deutschen war der Deutsche Schäferhund beliebt im Kriegseinsatz, bei den Gegnern gleichermaßen. Im Zweiten Weltkrieg waren weltweit bereits um die 200.000 Deutsche Schäferhunde im Kriegseinsatz, damit stellten sie 80 Prozent der gesamten Kriegshunde und nur rund 40.000 von ihnen waren an der deutschen Front.
In Großbritannien wurde er aus politischen Gründen (antideutsche Strömungen aufgrund des Ersten Weltkrieges) bis 1977 auch Alsatian genannt.
 
Beschreibung:
Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, kräftig und stark bemuskelt, sollte jedoch niemals schwerfällig dabei wirken. Er ist eher länger als hoch (im Verhältnis 10:9), wobei der Widerrist den höchsten Punkt des Rückens bildet und üblicherweise auch dort Maß genommen wird. Ist der Schäferhund ausgewachsen sollte seine Schulterhöhe zwischen 60 und 65 Zentimeter betragen, Hündinnen sollten zwischen 55 und 60 Zentimeter hoch sein.
Der Körperbau sollte trocken sein, ohne Fett oder loses Bindegewebe, mit sich klar abzeichnenden Muskeln. Der Brustkorb ist tief und gut gewölbt. Die Winkelung der Gliedmaßen bietet den größtmöglichen Schritt. Die Hinterhand greift dabei bis über die Körpermitte vor und gibt so größtmöglichen Schub von hinten. Der deutsche Schäferhund ist ein ausdauernder Traber.
Die Kopfform ist keilförmig, die Kopfgröße steht in gutem Verhältnis zum restlichen Körper. Die Stirn ist nur wenig gewölbt, der Nasenrücken gerade. Zugelassen ist ausschließlich eine schwarze Nase. Die Lippen sind straff, trocken, dunkel gefärbt und schließen gut. Der Schäferhund verfügt über ein Scherengebiss, ein Ober- oder Unterbiss ist nicht zulässig, dabei hat der Welpe 28 und der erwachsene Schäferhund 42 Zähne.
Der Schäferhund hat Stehohren, deren Größe im guten Verhältnis zum Kopf stehen sollte. Sie werden aufrecht und nach vorne gerichtet getragen. Die Augen sind in jedem Falle dunkel und etwas schräg liegend. Es sollte beim Anblick des Schäferhundes stets der Eindruck von Aufmerksamkeit erweckt werden.
Die Rute wird sichelförmig und herabhängend getragen. Die Pfoten sind rundlich und kurz, auch die Krallen sind kurz und kräftig. Sowohl Krallen als auch Ballen sind von dunkler Farbe.
 
Wesen:
Laut FCI-Rassestandard muss der Deutsche Schäferhund „(…) vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und (außerhalb einer Reizlage) völlig gutartig sein, dazu aufmerksam und führig. Er muss Triebverhalten, Belastbarkeit und Selbstsicherheit besitzen, um als Begleit-, Wach-, Schutz-, Dienst- und Hütehund geeignet zu sein.“ Nervöse oder ängstliche Tiere entsprechen nicht dem Wesen des Schäferhundes und lassen auf eine schlechte Zucht und mangelnde Sozialisierung schließen.
Der Schäferhund ist lernwillig aber auch selbstbewußt und braucht eine fortdauernde konsequente Erziehung mit viel Geduld, positiver Verstärkung und Verständnis. Er verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb. Viel Auslauf und Beschäftigung sind für diese Hunde wichtig, Hundesport ist angebracht; eine geistige Beschäftigung, die über reine körperliche Auslastung hinaus geht, ist unabdingbar.

Schäferhund 1

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