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| Die Grundausstattung !!! Leben mehrere Tiere im Haus, steht jedem sein eigenes Freßgeschirr zu. Die Anschaffung eines Hundekorbes will gut überlegt sein. Manche Hunde lieben Hundekörbe, andere bringt man mit keinem Trick dazu, in einem solchen Korb Platz zu nehmen - sie suchen sich ihre Schlafstätte viel lieber selbst aus.Eine große, gut ausgepolsterte Holzkiste erfüllt den gleichen Zweck. Hat man erst einmal eine solche Kiste, kann man dann immer noch herausbekommen, ob ein “richtiger” Hundekorb sinnvoll ist.Die Schlafstätte sollte so groß sein, daß der Hund sich ungehindert in alle Richtungen ausstrecken kann. Sie sollte gut gepolstert, aber nicht zu weich sein. Ausgediente Matratzen sind kein empfehlenswertes Hundebett; wenn sich ein junges Tier langweilt, könnte es nämlich leicht auf die Idee kommen, das “Innenleben” der Matratze näher zu erforschen.Bei Verdacht auf Ektoparasitenbefall muß die Schlafstätte gründlich gesäubert und sorgfältig desinfiziert werden.Wird der Hund nicht nur im Haus gehalten, muß dem Tier ausreichende Möglichkeit geboten werden, sich vor Regen, Wind und Kälte zu schützen. Eine Hundehütte kann man mit ein wenig Geschick selbst herstellen, wenn man sie nicht fix und fertig im Fachhandel - zu den unterschiedlichsten Preisen - kaufen möchte.Die bodenfreie Hundehütte sollte so aufgestellt werden, daß sie windgeschützt ist und genügend Sonne abbekommt, ohne aber im Sommer zum Backofen zu werden. Das Dach sollte den Eingang ein wenig überragen, Regenwasser muß ablaufen können.Bei der Wahl des Halsbandes sollte - auch bei größeren Rassen - von den sogenannten Zwingern abgesehen werden. Diese Halsbänder mit Metallzinken dringen besonders bei kurzhaarigen Rassen tief in den Halsbereich ein und können zu Verletzungen führen. Ein kräftiges Lederhalsband reicht aus. An Leinen gibt es eine Vielfalt von Modellen in allen nur möglichen Ausführungen. Besonders bei kleinen Hunden sind jene aufrollbaren Leinen nützlich, die dem Hund - auch angeleint - einen größeren Bewegungsradius erlauben.Tierhalter, die ihrem Hund unbedingt ein schickes Mäntelchen und entsprechende Schühchen verpassen wollen, vergessen, daß ihr Liebling vom Wolf abstammt. Im Normalfall ist jeder Hund durch sein Fell ausreichend gegen Wind und Regen geschützt. Bei langhaarigen Hunden kann zudem durch das permanente Tragen eines Mäntelchens das Fell in Mitleidenschaft gezogen werden.Einen Hund, der bei einem Spaziergang naß geworden ist, trocknet man nicht mit einem Fön, sondern durch abreiben mit einem Handtuch.Selbstverständlich ist es ideal, wenn der Tierhalter ein Haus mit möglichst großem Garten zur Verfügung hat, in dem der Hund sich tagsüber aufhalten kann. Man sollte allerdings nicht vergessen, daß Hunde leidenschaftlich gern buddeln und dabei auch nicht vor dem Salat- oder Zierbeet haltmachen. Eine entsprechende Umzäunung kann dem vorbeugen. Sie muß allerdings hoch genug sein, daß der Vierbeiner nicht doch mit einem Satz in das Sperrgebiet eindringen kann.Auch der Gartenzaun sollte hoch genug sein, daß der Hund nicht in einem unbeobachteten Augenblick das Weite sucht. Überdies sollte der Zaun so gestaltet werden, daß sich ein cleverer Buddler nicht in kürzester Zeit ein Loch unten durch graben kann.

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